Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Dezember 23, 2014
von René Sternberg
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Die Erosion des Expertenwissens im Social Web

Das Inter­net und spä­ter das Web 2.0 sind als eman­zi­pa­to­ri­sche Pro­jekte gestar­tet. Dem Bür­ger fie­len immer mehr Mög­lich­kei­ten zu, sich unab­hän­gig zu infor­mie­ren und aus sei­ner eige­nen Unmün­dig­keit zu ent­flie­hen.  Pegida, der NSA-Skandal oder die Ukraine-Krise sind jedoch einige Bei­spiele der letz­ten Zeit, wo Exper­ten­wis­sen schein­bar immer weni­ger zählt und sich ein Teil der Gesell­schaft dem Dis­kurs kom­plett ent­zieht. Das Fatale ist, die eigene Unmün­dig­keit wird als die ein­zige Wahr­heit dekla­riert und alle ande­ren „Fak­ten“ ent­stam­men dem „Sys­tem“ oder der „Lügen­presse“, wes­halb sie rigo­rose Ableh­nung erfah­ren. Wie kann die­ses Phä­no­men gefasst werden?

Oktober 9, 2014
von René Sternberg
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Wer kreiert eigentlich die besseren Regeln — die Sharing-Economy oder der Staat?

Momen­tan herrscht wegen Uber eine hef­tige Debatte über die Sharing-Ökonomie. Ste­fan Schultz beklagt, dass sich Nut­zer von Uber oder Airbnb an der Gesell­schaft berei­chern. Die Unter­neh­men ver­brei­ten dem­nach eine liber­täre Ideo­lo­gie und hal­ten sich nicht an Regeln. Statt­des­sen hebeln sie „gezielt Regeln aus, die dazu die­nen, die sozial Schwa­chen zu schüt­zen”. Der Phi­lo­soph Byung-Chul Han jam­mert, dass die Sharing-Ökonomie sogar die Gast­freund­schaft ökono­mi­siert. Beide Posi­tio­nen sind bei nähe­rer Betrach­tung nicht stichhaltig.

Mai 1, 2013
von René Sternberg
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5 Einwände/Fragen gegen soziale #Kommunikationsplattformen

Ich enga­giere mich ehren­amt­lich in dem Ver­ein GFPS, der momen­tan die soziale Platt­form Swabr aus­pro­biert. Swabr ist eine Mischung aus Face­book und Twit­ter und dient pri­mär der inter­nen Kom­mu­ni­ka­tion. Im Zuge der Ein­füh­rung kamen einige Fra­gen und Argu­mente auf, die so sicher­lich auch in ande­ren Vereinen/Unternehmen auf­tre­ten. Ich möchte an die­ser Stelle auf die ein­zel­nen Punkte ein­ge­hen, damit andere GFPS-Vereinsmitglieder aber auch Leser von ande­ren Vereinen/Unternehmen sehen, warum ich für ein sozia­les Netz­werk in der inter­nen Kom­mu­ni­ka­tion bin.

April 10, 2013
von René Sternberg
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Warum #Facebook Home scheitern wird

Face­book Home soll der nächste Ent­wick­lungs­schritt der sozia­len Netz­werke sein. Sascha Lobo stellt dazu fest: „Die Stra­te­gie hin­ter Face­book Home ist weg­wei­send. App­les iPhone defi­nierte das mobile Gerät neu, Googles Android das mobile Betriebs­sys­tem, Face­book Home könnte die Bezie­hung zwi­schen Nut­zer und Smart­phone neu defi­nie­ren.

Januar 23, 2013
von René Sternberg
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#Web 2.0 –Anwendungen sind nur mit Filterfunktion effektiv

Durch das Inter­net steigt die Ver­net­zung von Indi­vi­duen, Com­pu­tern und Daten stark an. Was bedeu­tet dies für die Gesell­schaft? Häu­fige Ant­wor­ten der Web-Enthusiasten sind, es ste­hen unzäh­lige Infor­ma­tio­nen im Netz zur Ver­fü­gung; zahl­rei­che Kon­takte kön­nen gepflegt und Infor­ma­tio­nen schnel­ler und umfang­rei­cher aus­ge­tauscht wer­den, eine grö­ßere Trans­pa­renz ist mög­lich und eine neue Form von Mit­be­stim­mung bzw. Zusam­men­ar­beit entsteht. Meinung über Vorteile im Internet

Dezember 12, 2012
von René Sternberg
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#DigitalOutsiders, #DigitalImmigrants and #DigitalNatives – Where is the difference?

Die drei Kate­go­rien beschrei­ben eine grund­sätz­li­che Hal­tung gegen­über das Inter­net. Wie ent­ste­hen eigent­lich diese Kate­go­rien? Häu­fig wird gesagt, dass Digi­tal Nati­ves jung und Digi­tal Outs­iders alt seien. Diese Ver­all­ge­mei­ne­rung trifft sicher­lich häu­fig zu, den­noch ist sie zu ein­fach. Sie würde bedeu­ten, dass die Digi­tal Outs­iders mit der Zeit aus­ster­ben und sich dadurch z.B. Web 2.0 von alleine durch­set­zen wird. Dem ist nicht so. Eine Milieu­stu­die von SINUS hat Grup­pen iden­ti­fi­ziert, die die unter­schied­li­chen Hal­tun­gen gegen­über das Inter­net zei­gen (siehe Grafik). 

Dezember 2, 2012
von René Sternberg
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Lektion 4: Web 2.0 — Risiken und Chancen der betrieblichen #Mitbestimmung

Unter­neh­men und Betriebs­räte kön­nen sich den Ver­än­de­run­gen, die durch das Inter­net­zeit­al­ter aus­ge­löst wer­den, nicht ent­zie­hen. Die immer stär­kere Ver­net­zung der Mit­ar­bei­ter unter­ein­an­der, ver­ein­fachte Orga­ni­sa­ti­ons­mög­lich­kei­ten, neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­näle und  die For­de­rung nach mehr Mit­spra­che von ein­fa­chen Mit­ar­bei­tern sind Ent­wick­lun­gen, die für Betriebs­räte Risi­ken aber auch Chan­cen bieten.

November 21, 2012
von René Sternberg
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Web 2.0 Chance oder Risiko für die betriebliche Mitbestimmung?

“Wir haben 500 Mit­ar­bei­ter, von denen jeder in der Lage ist, selbst seine Mei­nung zu arti­ku­lie­ren. Daher gibt es bei uns aktu­ell kei­nen Betriebs­rat.” Dies war die pro­vo­kante Ant­wort von Frank Kohl-Boas auf die Frage, wie Mit­be­stim­mung bei Google Ger­many aussehe. Ist dies die Zukunft der betrieb­li­chen Mit­be­stim­mung? Haben Betriebs­räte über­haupt noch einen Platz in Unternehmen?

November 8, 2012
von René Sternberg
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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Web 2.0, Social Media und Enterpise 2.0?

Ken­nen Sie den Unter­schied zwi­schen Web 2.0 und Enter­prise 2.0? Sind es gar Syn­onyme? Es ist gar nicht so ein­fach, die Begriffe, die im Zusam­men­hang mit Web 2.0 fal­len, aus­ein­an­der zu hal­ten.  Frau Prof. Back hat auf ihrem Blog fol­gende gra­fi­sche Über­sicht gepos­tet, um das Begriffs­wirr­warr etwas zu ent­schlüs­seln. Ich emp­fand die Begriffs­land­karte sehr hilf­reich, wes­halb ich sie hier poste.

Oktober 29, 2012
von René Sternberg
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Was Organisationen vom Scheitern der Piraten lernen können

Vor­ges­tern schluss­fol­gerte Chris­tian Jaku­betz über den Zustand der Pira­ten­par­tei im Cicero:

„Aber trotz­dem, die Pira­ten schei­tern weder an Julia Schramm noch an Pona­der. Sie schei­tern an der Lücke zwi­schen ihrem digi­ta­len All­wis­sen­heits­an­spruch und der Unfä­hig­keit, wenigs­tens sim­ple Struk­tu­ren schaf­fen zu können.“