Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Keynotes in the morning on Enterprise 2.0 Summit #e20s — Teil II

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Dion Hinch­cliffe, Senior Vice Pre­si­dent, Dachis Group, USA – Tues­day, 9:20

Lei­der kann ich zum Vor­trag nicht so viel sagen, da ich ein paar tech­ni­sche Pro­bleme hatte und etwas über­wäl­tigt war. Mr. Hinch­cliffe gab einen sehr gehalt­vol­len Vor­trag mit der Kern­bot­schaft, dass wir mitt­ler­weile einige Anwen­dun­gen haben, diese auch genutzt wer­den, es aber noch keine gute Inte­gra­tion der Tech­nik in den Arbeits­all­tag gibt. Tech­nik sei nur ein Ding, was die Mög­lich­keit zur Kom­mu­ni­ka­tion gibt. Dem stimmte ich 100% zu und deckt sich auch mit mei­ner Ana­lyse in der Dissertation.

Robert Shaw, Glo­bal Pro­gram Direc­tor “Zero Email”, Atos – Tues­day, 10:10

“Zero Email” ist eine neue Art zu arbei­ten. Atos hat das Ziel bis Ende des Jah­res inner­halb der Orga­ni­sa­tion keine Email mehr zu nut­zen. Im Laufe des Vor­tra­ges erklärt er, wie­weit Atos bei der Umset­zung ist.

Atos begann im Februar 2011 die­ses Ziel zu ver­fol­gen, weil sie fest­stell­ten, dass 56% der Mit­ar­bei­ter mehr als 2 Stun­den pro Tag Emails abar­bei­te­ten. Die Vision war, Emails nicht so wich­tig zu neh­men. Atos machte sich klar, wel­che Nach­teile Emails alles haben (one to one, no col­l­o­ba­ra­tion, loo­sing of know­ledge…). Viele Emails ent­ste­hen auf­grund der Orga­ni­sa­ti­ons­ab­läufe. Der Ersatz von Emails sind soziale Platt­for­men. Sie sahen bei jun­gen Mit­ar­bei­tern, dass die neue Art und Weise der Zusam­men­ar­beit auf sozia­len Platt­for­men funktioniert.

Inner­halb von Atos ent­stan­den Com­mu­nities der Zusam­men­ar­beit (one-to-many). Sie haben jetzt 400 Com­mu­nities bei 24000 Mit­ar­bei­tern. Inner­halb der Com­mu­nities wer­den keine Mails mehr gesen­det. Der Trick ist, die Mit­ar­bei­ter in die Com­mu­nities zu bekom­men und diese unter­ein­an­der zu ver­lin­ken. Die Ver­lin­kung soll erreicht wer­den durch das Auf­bre­chen von alter­na­ti­ven Silos und der damit ein­her­ge­hen­den Inte­gra­tion ver­schie­de­ner Anwen­dun­gen auf einer Plattform.

Bis zu die­sem Punkt ist für mich alles sinn­voll und logisch. Eine offene Frage ist für mich, wie sich die ein­zel­nen Com­mu­nities auf einer Platt­form mit­ein­an­der ver­net­zen. Ich sehe bei mei­nen Ergeb­nis­sen klar, dass sich inner­halb einer Anwen­dung und erst recht inner­halb einer gro­ßen Prott­form viele Grup­pen bil­den, die nur bedingt mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Um er klar zu sagen, die wahr­schein­lich der Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Ihnen ist grö­ßer durch die Platt­form, aber damit sie es wirk­lich tun, müs­sen sich die Hand­lungs­rou­ti­nen der Mit­ar­bei­ter ändern, oder wie es hier so schön heißt: Die Kul­tur muss sich ändern.

Die For­mel von Atos ist: Reduc­tion of data + Col­l­o­ba­ra­tion & Tech­no­logy + Cul­tu­ral Change & mana­ge­ri­cal beha­viours = zero email company

Sandy Car­ter , Vice Pre­si­dent for Social Busi­ness and Col­la­bo­ra­tion Solu­ti­ons, IBM – Tues­day, 10:40

80% nut­zen Social Media oder pla­nen es zu nut­zen, aber nur 22% glau­ben, dass sie vor­be­rei­tet sind.

IBM ent­wi­ckelte eine Social Busi­ness Agenda:

  • Align Orga­niza­tio­nal Goals & Culture
  • Gain Social Trust
  • Engage through Experiences
  • Net­work your Busi­ness Processes
  • Design for Repu­ta­tion & Risk Management
  • Ana­lyze your Data

Mrs. Car­ter bringt das Bei­spiel WOW-Geschichten, die zu kom­mu­ni­zie­ren sind. Durch diese posi­ti­ven Geschich­ten (Nar­ra­tio­nen) lasse sich das Image einer Orga­ni­sa­tion mas­siv steigern.

„Cul­ture eats Stra­tegy for Lunch“. Kul­tur wird immer gewin­nen. Des­halb sei die Imple­men­tie­rung von Tech­no­lo­gie ein­fach, aber der Kul­tur­wan­del schwie­rig. IBM macht des­halb ein Cul­ture Assess­ment mit ein­fa­chen Fra­gen. Sie zei­gen, was geän­dert wer­den muss. Kul­tur kann aber nicht so ein­fach geän­dert, son­dern nur auf­ge­baut wer­den. Des­halb ist es so wich­tig, dass Unter­neh­men erlau­ben, Com­mu­nities auf­zu­bauen und ihnen zu vertrauen.

Ein wei­te­rer wesent­li­cher Punkt in der Prä­sen­ta­tion war: Es ist risi­ko­vol­ler sich von „Social“ zu ver­ab­schie­den, als Social Plat­forms zu nut­zen. Wie will man z.B. dem Kun­den erklä­ren, dass man nicht kom­mu­ni­zie­ren will?

Der letzte wesent­lich Punkt war, dass neue Fähig­kei­ten und neue Rol­len auf­zu­bauen sind. Wir brau­chen Com­mu­nities Stra­te­gist, Com­mu­nity Mana­ger, Com­mu­nity Ana­lyst usw.

Für mich war der Fokus auf die Kul­tur inter­es­sant. Die Frage ist, was ist eine Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur? Wenn wir 10 Leute danach fra­gen, wür­den wir wahr­schein­lich 15 Ant­wor­ten erhal­ten. In die­sem Bei­trag beschäf­tigte ich mich genauer mit die­ser Frage.

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