Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Mai 24, 2014
von René Sternberg
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Was ist ein Informationsarchitekt?

Was ist ein Informationsarchitekt?

Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tekt lau­tet meine Berufs­be­zeich­nung seit dem 01.04.2014. Ich gebe gerne zu, dass ich mir bis zur Bewer­bung nichts Kon­kre­tes unter die­sem Begriff vor­stel­len konnte. Vie­len Freun­den geht es ebenso. Sie emp­fin­den den Begriff schön, fra­gen sich jedoch, was ist ein Informationsarchitekt?

März 20, 2014
von René Sternberg
3 Kommentare

Resümee meiner Jobsuche über Social Media

Auf der letz­ten Repu­blica stell­ten Chris­tine Ding­ler und Jochen Mai von der Kar­rie­re­bi­bel eine mir bis dahin unbe­kannte Art der Job­su­che vor. Über Ihren Blog suchte Chris­tine Ding­ler einen Job in der Online-Kommunikation. Ich war von der Vor­stel­lung begeis­tert und dachte mir, dies passt per­fekt zu mir.

Januar 29, 2014
von René Sternberg
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Gibt es durch Enterprise 2.0 / Social Business wirklich mehr Dialog?

Social Busi­ness ermög­licht, dass es neue Dia­log– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten gibt und sogar alle in einer Firma mit­ein­an­der reden. Aus einer hier­ar­chi­schen Kom­mu­ni­ka­tion wird eine dia­lo­gi­sche. Dies sind ein paar Ein­schät­zun­gen, die man im Kon­text von Enter­prise 2.0 und Social Busi­ness immer wie­der hört. Gibt es wirk­lich mehr Dia­log? Die­ser Frage will ich in die­sem Bei­trag nach­ge­hen, der im Rah­men der Vor­stel­lungs­reihe der Ergeb­nisse mei­ner Dis­ser­ta­tion steht.

Dezember 13, 2013
von René Sternberg
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Kann Enterprise 2.0 Silo– und Hierarchiegrenzen durchbrechen?

Mit der Ein­füh­rung von Enter­prise 2.0 in die interne Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion sind große Hoff­nun­gen ver­bun­den. Ein Inter­view­part­ner beschrieb diese wie folgt: Herr Xs Firma ver­folgt dem­nach das Ziel, die abtei­lungs­über­grei­fen­den kom­mu­ni­ka­ti­ven Begren­zun­gen zwi­schen den ein­zel­nen „Silos“ durch den Ein­satz von Web 2.0-Anwendungen abzu­bauen. Gelingt dies auf hori­zon­ta­ler und ver­ti­ka­ler Linie? Die knappe Ant­wort ist JA. Die inter­es­san­tere Ant­wort ist jedoch, wenn wir uns anschauen, warum dies so ist. Warum gibt es über­haupt Silos? Wel­chen Sinn haben sie für Unter­neh­men? Dazu möchte ich auf Webers Büro­kra­tie­be­griff ver­wei­sen. Die­ser Begriff beinhal­ten ver­schie­dene Prin­zi­pien. Fol­gende Prin­zi­pien wer­den durch Enter­prise 2.0 ver­än­dert.
Prin­zip der Amts­hier­ar­chie: „[…] d. h. die Ord­nung fes­ter Kon­troll– und Auf­sichts­be­hör­den für jede Behörde mit dem Recht der Beru­fung oder Beschwerde von den nach­ge­ord­ne­ten an die vor­ge­setz­ten“ (Weber 1972, S. 125). Dies bedeu­tet, es gibt eine Amts­hier­ar­chie, die Kom­pe­ten­zen und Befug­nisse auf der ver­ti­ka­len Linie klar von­ein­an­der tren­nen. Es ist dadurch gere­gelt, wie Unter­ge­bene sich auf Vor­ge­setzte beru­fen und Beschwer­den ein­rei­chen kön­nen.
Das zweite Prin­zip: „Die Amts­füh­rung bzw. Auf­ga­ben­er­fül­lung erfolgt nach gene­rel­len Regeln. Sie bezie­hen sich auf die Ziele der Tätig­kei­ten, die Fest­le­gung von Kom­pe­ten­zen und Ver­fah­ren zur indi­vi­du­el­len Auf­ga­ben­er­fül­lung sowie auf den sog. Dienst­weg, der Rege­lun­gen dar­über ent­hält, wer mit der Ange­le­gen­heit befaßt wer­den muß“ (Mikl-Horke 1995, S. 100f). Arbeits­tei­lung wird dem­nach über Dienst­wege orga­ni­siert, der fest­legt, wel­cher Mit­ar­bei­ter was, wann zu erle­di­gen hat. Dies struk­tu­riert die Kom­mu­ni­ka­tion sehr stark.
Das Prin­zip der Akten­mä­ßig­keit beschreibt Weber wie folgt: „Es gilt das Prin­zip der Akten­mä­ßig­keit der Ver­wal­tung, auch da, wo münd­li­che Erör­te­rung tat­säch­lich Regel oder gera­dezu Vor­schrift ist: min­des­tens die Vor­er­ör­te­run­gen und Anträge und die abschlie­ßen­den Ent­schei­dun­gen, Ver­fü­gun­gen und Anord­nun­gen aller Art sind schrift­lich fixiert“ (Weber 1972, S. 126). Das Prin­zip führt zu einer aus­ge­präg­ten schrift­li­chen Kom­mu­ni­ka­tion, da bei­spiels­weise immer schrift­lich nach­weis­bar sein muss, wer was wann ent­schie­den hat.

Dezember 4, 2013
von René Sternberg
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René sucht einen Job im Social Business / Enterprise 2.0

Mit der Abgabe mei­ner Dis­ser­ta­tion im Dezem­ber 2013 endete ein Lebens­ab­schnitt, und ein neuer begann. Des­halb suche ich eine Her­aus­for­de­rung im Bereich Social Busi­ness / Enter­prise 2.0. In die­sem Bei­trag möchte ich zei­gen, was ich suche und was ich anbiete. In den fol­gen­den Videos und der wei­ter unten ein­ge­füg­ten Gra­fik sind alle wich­ti­gen Sta­tio­nen mei­nes Lebens zusam­men­ge­fasst, wes­halb schrift­lich nur auf bestimmte Punkte ein­ge­gan­gen wird.

Dezember 2, 2013
von René Sternberg
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Wie bearbeitet Enterprise 2.0 die Informationsüberflutung durch E-Mail usw.?

Im letz­ten Arti­kel erklärte ich, dass in Unter­neh­men, wo Enter­prise 2.0 ein­ge­setzt wird, pri­mär infor­melle Kom­mu­ni­ka­tion ver­mehrt trans­pa­rent wird. Dies bedeu­tet, der Kaf­fee­klatsch und die Gesprä­che beim Mit­tags­tisch sind teil­weise für alle Mit­ar­bei­ter ein­seh­bar. Neue For­men der Zusam­men­ar­beit ent­stan­den, da die Fak­to­ren Zeit und Raum in ihrer Bedeu­tung ein­ge­schränkt wer­den. So kön­nen z.B. meh­rere Mit­ar­bei­ter eines Unter­neh­mens an einer Dis­kus­sion in einem Videochat teil­neh­men, obwohl sie sich nicht am glei­chen Ort befinden. Die Mög­lich­keit mit jedem Mit­ar­bei­ter  im Enter­prise 2.0 zu kom­mu­ni­zie­ren, führt zu einem Abbau der Begren­zun­gen zwi­schen den Silos und den Hier­ar­chien. In einem mei­ner Inter­views meinte ein Mit­ar­bei­ter, er könne über das soziale Intra­net „Infor­ma­ti­ons­blitze“ sen­den, was frü­her nicht gegan­gen wäre. Als Folge der extre­men Aus­wei­tung der Kom­mu­ni­ka­tion kommt es zu einer Infor­ma­ti­ons­über­flu­tung, die bear­bei­tet wer­den muss.

November 29, 2013
von René Sternberg
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Dissertationsergebnisse I — Der Kaffeeklatsch im Enterprise 2.0

In den letz­ten Wochen war es auf die­sem Blog sehr ruhig. Der Grund ist ein­fach. Ich schrieb an mei­ner Dis­ser­ta­tion. Bis Weih­nach­ten werde ich hier ein paar Ergeb­nisse die­ser Arbeit dar­stel­len. Ich beschäf­tigte mich mit der Frage, wel­chen Ein­fluss Enter­prise 2.0 auf die interne Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion nimmt. Ich führte in vier Orga­ni­sa­tio­nen Inter­views durch und ana­ly­sierte den Wan­del, der durch die neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­dien ver­ur­sacht wurde. Die Dar­stel­lung wird in fol­gende The­men unter­teilt (vor­läu­fig und noch nicht vollständig):

September 9, 2013
von René Sternberg
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Warum ist der Hashtag bei Facebook so unbeliebt?

Vor ca. 3 Mona­ten führte Face­book den Hash­tag (#) ein. Ich und sicher­lich andere Twit­ter­nut­zer dach­ten wahr­schein­lich, end­lich, es wurde höchste Zeit!

August 16, 2013
von René Sternberg
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Wie stark ist der Wandel der Kommunikation durch Leadership 2.0 wirklich?

Ich hatte vor kur­zem die Ehre einen dem­nächst erschei­nen­den Buch­bei­trag von Cars­ten Rossi zu lesen und zu kom­men­tie­ren. In die­sem geht es um die Frage, wie Lea­dership 2.0 aus­sieht und wie der damit ver­bun­dene kul­tu­relle Wan­del in Unter­neh­men beschrie­ben wer­den kann. Wir dis­ku­tier­ten kurz über die Frage, wie stark der Wan­del aus­fal­len wird, um den es in die­sem Bei­trag geht. Cars­ten Rossi schreibt:

Mai 31, 2013
von René Sternberg
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A fool with a tool is still a fool!

Alex­an­der Stoll schrieb in einem her­vor­ra­gen­den Blog­bei­trag vor kur­zem über die Gründe, warum so viele Social Media-Projekte scheitern:

Hart gesagt: Die meis­ten [Social Media] Pro­jekte schei­tern  – und wer­den wei­ter­hin schei­tern. Und zwar maß­geb­lich auf­grund inad­äqua­ter Füh­rungs­mo­delle und man­geln­der Kennt­nis bzgl. Der sozia­len Aspekte der ein­ge­setz­ten Technologie.