Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Dezember 2, 2013
von René Sternberg
2 Kommentare

Wie bearbeitet Enterprise 2.0 die Informationsüberflutung durch E-Mail usw.?

Im letz­ten Arti­kel erklärte ich, dass in Unter­neh­men, wo Enter­prise 2.0 ein­ge­setzt wird, pri­mär infor­melle Kom­mu­ni­ka­tion ver­mehrt trans­pa­rent wird. Dies bedeu­tet, der Kaf­fee­klatsch und die Gesprä­che beim Mit­tags­tisch sind teil­weise für alle Mit­ar­bei­ter ein­seh­bar. Neue For­men der Zusam­men­ar­beit ent­stan­den, da die Fak­to­ren Zeit und Raum in ihrer Bedeu­tung ein­ge­schränkt wer­den. So kön­nen z.B. meh­rere Mit­ar­bei­ter eines Unter­neh­mens an einer Dis­kus­sion in einem Videochat teil­neh­men, obwohl sie sich nicht am glei­chen Ort befinden. Die Mög­lich­keit mit jedem Mit­ar­bei­ter  im Enter­prise 2.0 zu kom­mu­ni­zie­ren, führt zu einem Abbau der Begren­zun­gen zwi­schen den Silos und den Hier­ar­chien. In einem mei­ner Inter­views meinte ein Mit­ar­bei­ter, er könne über das soziale Intra­net „Infor­ma­ti­ons­blitze“ sen­den, was frü­her nicht gegan­gen wäre. Als Folge der extre­men Aus­wei­tung der Kom­mu­ni­ka­tion kommt es zu einer Infor­ma­ti­ons­über­flu­tung, die bear­bei­tet wer­den muss.