Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Juni 16, 2013
von René Sternberg
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Die doppelte Staatsbürgerschaft — Was bringt eine deutsch-türkische Staatsangehörigkeit jungen Menschen in Deutschland?

In Deutsch­land ist es bis­her so, dass sich junge, tür­kisch­stäm­mige Bür­ger durch die Opti­ons­pflicht gezwun­gen wer­den, vor dem 24. Lebens­jahr zwi­schen zwei Natio­na­li­tä­ten zu wäh­len, da sie anders als Spät­aus­sied­ler oder EUBür­ger nicht die Wahl­mög­lich­keit haben, eine dop­pelte Staats­bür­ger­schaft zu erlan­gen. Dies ist eine sehr anspruchs­volle Ent­schei­dung für jene jun­gen Erwach­se­nen, die in Deutsch­land gebo­ren und auf­ge­wach­sen sind, sich aber auch der tür­ki­schen Kul­tur ver­bun­den füh­len. Ob die Opti­ons­pflicht noch zeit­ge­mäß ist, stand am 13.6. bei einer Abend­ver­an­stal­tung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Frei­heit in Ber­lin zur Dis­kus­sion. Lei­den­schaft­lich dis­ku­tier­ten Ser­kan Tören (MdB – FDP), Ste­phan Mayer (MdB – CSU), der tür­ki­sche Gene­ral­kon­sul Ahmet Başar Şen, der Prä­si­dent der tür­ki­schen Gemeinde in Ber­lin Bekir Yil­maz und die deutsch-türkische Stu­den­tin Esra Kaya diese Frage. Es konnte ver­mu­tet wer­den, dass sich die Posi­tio­nen der Dis­ku­tan­ten mit Aus­nahme des Ver­tre­ters der CSU stark ähneln, was sich nur bedingt bestätigte.