Enterprise 2.0

Ein Blog über den Einsatz von Social Media in Organisationen

Dezember 23, 2014
von René Sternberg
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Die Erosion des Expertenwissens im Social Web

Das Inter­net und spä­ter das Web 2.0 sind als eman­zi­pa­to­ri­sche Pro­jekte gestar­tet. Dem Bür­ger fie­len immer mehr Mög­lich­kei­ten zu, sich unab­hän­gig zu infor­mie­ren und aus sei­ner eige­nen Unmün­dig­keit zu ent­flie­hen.  Pegida, der NSA-Skandal oder die Ukraine-Krise sind jedoch einige Bei­spiele der letz­ten Zeit, wo Exper­ten­wis­sen schein­bar immer weni­ger zählt und sich ein Teil der Gesell­schaft dem Dis­kurs kom­plett ent­zieht. Das Fatale ist, die eigene Unmün­dig­keit wird als die ein­zige Wahr­heit dekla­riert und alle ande­ren „Fak­ten“ ent­stam­men dem „Sys­tem“ oder der „Lügen­presse“, wes­halb sie rigo­rose Ableh­nung erfah­ren. Wie kann die­ses Phä­no­men gefasst werden?

Januar 29, 2014
von René Sternberg
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Gibt es durch Enterprise 2.0 / Social Business wirklich mehr Dialog?

Social Busi­ness ermög­licht, dass es neue Dia­log– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten gibt und sogar alle in einer Firma mit­ein­an­der reden. Aus einer hier­ar­chi­schen Kom­mu­ni­ka­tion wird eine dia­lo­gi­sche. Dies sind ein paar Ein­schät­zun­gen, die man im Kon­text von Enter­prise 2.0 und Social Busi­ness immer wie­der hört. Gibt es wirk­lich mehr Dia­log? Die­ser Frage will ich in die­sem Bei­trag nach­ge­hen, der im Rah­men der Vor­stel­lungs­reihe der Ergeb­nisse mei­ner Dis­ser­ta­tion steht.

August 16, 2013
von René Sternberg
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Wie stark ist der Wandel der Kommunikation durch Leadership 2.0 wirklich?

Ich hatte vor kur­zem die Ehre einen dem­nächst erschei­nen­den Buch­bei­trag von Cars­ten Rossi zu lesen und zu kom­men­tie­ren. In die­sem geht es um die Frage, wie Lea­dership 2.0 aus­sieht und wie der damit ver­bun­dene kul­tu­relle Wan­del in Unter­neh­men beschrie­ben wer­den kann. Wir dis­ku­tier­ten kurz über die Frage, wie stark der Wan­del aus­fal­len wird, um den es in die­sem Bei­trag geht. Cars­ten Rossi schreibt:

Mai 31, 2013
von René Sternberg
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A fool with a tool is still a fool!

Alex­an­der Stoll schrieb in einem her­vor­ra­gen­den Blog­bei­trag vor kur­zem über die Gründe, warum so viele Social Media-Projekte scheitern:

Hart gesagt: Die meis­ten [Social Media] Pro­jekte schei­tern  – und wer­den wei­ter­hin schei­tern. Und zwar maß­geb­lich auf­grund inad­äqua­ter Füh­rungs­mo­delle und man­geln­der Kennt­nis bzgl. Der sozia­len Aspekte der ein­ge­setz­ten Technologie.

März 31, 2013
von René Sternberg
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Sammlung von über 50 Videos über Enterprise 2.0

Anläss­lich des Oster­fes­tes möchte ich auf eine Youtube-Playlist von Andreas Schulze-Kopf ver­wei­sen. Er sam­melte bis­her über 50 Videos über das Thema Enter­prise 2.0 und Social Enter­prise. Nach dem ers­ten Stö­bern möchte ich gleich auf fol­gende High­lights verweisen.

Februar 28, 2013
von René Sternberg
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Das amputierte Verständnis von Enterprise 2.0

In den letz­ten Tagen fiel mir mal wie­der fol­gende Redu­zie­run­gen auf: Web 2.0 und Enter­prise 2.0 seien Tech­nik. Dies sieht man z.B. an Defi­ni­ti­ons­ver­su­chen wie der von Nil­o­fer Mer­chant: „And­rew McA­fee, the Har­vard pro­fes­sor, coi­ned the term Enter­prise 2.0 about six years ago, and the empha­sis was on the on soft­ware tools and plat­forms that increase infor­ma­tion flow. The idea was that if we use social tools, we would share infor­ma­tion fre­ely wit­hin the orga­niza­tion, and exter­nal mar­ket­pla­ces. The spe­ci­fic defi­ni­tion in his book of the same name was how “how the Web 2.0” tech­no­lo­gies could be used on orga­niza­ti­ons’ intra­net and extra­nets”. It’s like descri­bing elec­tri­city by descri­bing the wires instead of the light — it’s a technologist’s point of view .”

Februar 22, 2013
von René Sternberg
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Warum Nutzerzahlen schizophren sind

Im Inter­net kur­sie­ren regel­mä­ßig Mel­dun­gen über die Nut­zer­zah­len von Sozia­len Platt­for­men.  Eine aktu­elle Mel­dung von Sebas­tian Socha, der sich auf Jesse Tho­mas bzieht, legt fol­gende Zah­len vor: „Neben den bei­den bekann­ten Platz­hir­schen Face­book (1.06 Mrd. Nut­zer) und Twit­ter (517 Mio. Nut­zer) tau­chen aber auch hier­zu­lande rela­tiv unbe­kannte Social Media Platt­for­men wie Qzone (592 Mio. Nut­zer) und Sina Weibo (324 Mio. Nut­zer) auf die­ser Gra­fik auf. Haupt­merk­mal die­ser “gro­ßen” Mainstream-Portale ist eine unge­fähre mobile Nut­zungs­rate von unge­fähr 60%.

Februar 14, 2013
von René Sternberg
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Was hat der Niedergang der #Piraten mit Social Media zu tun?

Momen­tan geis­tern wie­der ver­mehrt Bei­träge durch die Medien, die ana­ly­sie­ren, warum die Pira­ten ihre Par­tei gerade an die Wand fah­ren. Sascha Lobo dia­gnos­ti­ziert einen kol­lek­ti­ven Bur­nout und Annett Mei­ritz  ein man­geln­des Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein. In den letz­ten Mona­ten schlu­gen viele Arti­kel in ähnli­che Ker­ben. Die Bei­träge eint, dass sie eine Sym­ptom­be­schrei­bung, aber keine Ursa­chen­be­schrei­bung lie­fern. Mei­nes Erach­tens ist das zen­trale Pro­blem, auf das viele Sym­ptome zurück­ge­führt wer­den kön­nen, das Trans­pa­renz­ver­spre­chen, wel­ches die Pira­ten, aber auch Social Media im All­ge­mei­nen, in der prak­ti­schen Nut­zung nicht ein­lö­sen können.

Februar 7, 2013
von René Sternberg
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#Sprache — ein Hindernis für #SocialMedia ?

Web 2.0-Anwendungen müs­sen tech­nisch aus­ge­feilt sein und wenn dann die Ein­füh­rung der Anwen­dung in ein Unter­neh­men gut beglei­tet und von der Füh­rung unter­stützt wird, dann lau­fen sie schon. So oder so ähnlich sehen gefühlt 75% der Beschrei­bun­gen zu den Erfolgs­fak­to­ren von Enterprise2.0-Lösungen aus. Wei­tere Fak­to­ren ste­hen sel­ten im Fokus, die ich aber in der nächs­ten Zeit hier auf dem Blog auf­wer­fen werde. Heute geht es um Spra­che.
Zwei wesent­li­che Pro­bleme, die kaum bedacht wer­den, stelle ich in den Mittelpunkt:

Januar 23, 2013
von René Sternberg
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#Web 2.0 –Anwendungen sind nur mit Filterfunktion effektiv

Durch das Inter­net steigt die Ver­net­zung von Indi­vi­duen, Com­pu­tern und Daten stark an. Was bedeu­tet dies für die Gesell­schaft? Häu­fige Ant­wor­ten der Web-Enthusiasten sind, es ste­hen unzäh­lige Infor­ma­tio­nen im Netz zur Ver­fü­gung; zahl­rei­che Kon­takte kön­nen gepflegt und Infor­ma­tio­nen schnel­ler und umfang­rei­cher aus­ge­tauscht wer­den, eine grö­ßere Trans­pa­renz ist mög­lich und eine neue Form von Mit­be­stim­mung bzw. Zusam­men­ar­beit entsteht. Meinung über Vorteile im Internet